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Weihnachtsmärkte sind nicht einfach Orte, wo Glühwein, süsses Essen und handwerkliche Waren verkauft werden. Vielmehr sind es Orte der Begegnung, wo ein Gefühl von Tradition, Zusammengehörigkeit und winterlicher Vorfreude herrscht.

Der Duft von Magenbrot und gebrannten Mandeln liegt in der Luft und die Menschen tragen ein zufriedenes Lächeln im Gesicht. Willkommen auf dem Weihnachtsmarkt! Die rustikalen Holzhütten, das riesige Angebot an Handwerkswaren und Schmuck und dazu die regionalen, ursprünglichen Getränke und Speisen: Auf Weihnachtsmärkten herrscht ein Gefühl der "guten, alten Zeit". Die warme und intime Atmosphäre mit festlich geschmückten Häusern und die funkelnd beleuchteten kleinen Gassen lassen niemanden kalt. Nicht nur in Deutschland gibt es fantastische Adventsmärkte zu entdecken, sondern auch bei uns in der Schweiz, im Elsass, in Prag und in Skandinavien.

Die schönsten Weihnachtsmärkte
Auf der Suche nach den schönsten Märkten sind wir für Sie zu unserem nördlichen Nachbarn nach Deutschland gereist.
Nürnberg, Dresden oder Köln?

Einer der bekanntesten Weihnachtsmärkte liegt in Nürnberg. Und das aus gutem Grund. Im Winter verwandelt sich der Markt in ein romantisches Dorf aus Holz und rot-weissen Tüchern. Die Menge und Qualität der angebotenen Waren und kulinarischen Leckerbissen ist top, kann aber beinahe etwas überwältigend sein. Sehr gut gefallen hat uns auch der Markt am Dom in Köln. Kein Wunder, liegt ihm ja auch das Wahrzeichen der Stadt gewissermassen zu Füssen. Auf Besucher warten über 150 Stände mit Waren, Speisen und Getränken. Ein Highlight ist der gigantische Weihnachtsbaum, der mit Tausenden von Lichtern für weihnachtliche Stimmung sorgt.

Noch eine Spur besser gefallen als Köln hat uns der Christkindlmarkt in Dresden. Mitten in der romantischen Altstadt Dresdens befindet sich in der Münzgasse ein echtes Winterwunderland. Die Atmosphäre ist gemütlich, intim und weniger kommerziell als an anderen Orten. Jede Stunde erklingen die Glocken der Frauenkirche. Es handelt sich hier übrigends um den ältesten Markt in Deutschland. Unbedingt probieren: Den originalen Dresdner Christstollen.

Weihnachten ist kein Zeitpunkt und keine Jahreszeit, sondern eine Gefühlslage. Frieden und Wohlwollen in seinem Herzen zu halten, freigiebig mit Barmherzigkeit zu sein, das heisst, den wahren Geist von Weihnachten in sich zu tragen.

– Calvin Coolidge
Ein Blick zurück
Woher stammt eigentlich die Tradition der Adventsmärkte und was hat sich im Laufe der Zeit verändert?
600 Jahre alte Traditionen und Bräuche

Die ersten Christkindlmärkte datieren aus dem 14. Jahrhundert in Deutschland. Sie entstanden aus dem Bedürfnis der Menschen heraus, sich für die kalte Jahreszeit mit dem nötigen Proviant einzudecken. Schon damals boten aber auch Spielzeugmacher ihre Waren an, um den Kleinen am bevorstehenden Weihnachtsfest eine Freude zu bereiten. Unter den Händlern der ersten Stunde waren auch Zuckerbäcker, die mit ihren süssen Versuchungen um die Gunst der Besucher buhlten. Schnell entwickelten sich regionale Spezialitäten wie z.B. Dresdner Christstollen und Allgäuer Birnzelte. Fester Bestandteil aller Märkte war ein traditioneller Weihnachtsbaum und festlich geschmückte Krippen mit religiösem Hintergrund. Im Spätmittelalter war Aberglaube noch weit verbreitet. Vielen Menschen dienten die Märkte damals auch als Zufluchtsorte vor bösen Geistern.

Adventsmärkte bieten eine Fülle von kulinarischen Genüssen
Bratwurst, Zuckerwatte oder Glühwein – was schmeckt Ihnen am besten?
Sündig speisen noch vor dem Jahresende

Was wäre ein Weihnachtsmarkt ohne Lebkuchen, Christstollen, Zuckerwatte und heisse Maronen? Neben diesen Klassikern sind auch immer regionale Spezialitäten im Angebot, die es zu probieren lohnt. Bei uns Schweizern beliebt sind deftige Würste und geräucherte Fleischwaren. Werfen Sie für einmal Ihre guten Vorsätze über Bord und schlemmen Sie nach Lust und Laune. Gegen die Kälte empfiehlt sich Glühwein oder Punsch. Prost!