Städtereisen

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Städtereisen sind neben Badeferien die beliebteste Reiseart der Schweizer. Während Frauen Badeferien vorziehen, stehen bei den Männern Reisen in fremde Städte ganz vorne.

Zu diesem Schluss kommt der Ferienreport 2015, eine repräsentative Studie, die seit 2010 von einem grossen Schweizer Reiseveranstalter durchgeführt wird. Insgesamt ist Südeuropa die beliebteste Region für einen Städtetrip. Auf der Langstrecke liegen die USA an erster Stelle. Angeführt wird die Liste, wie sollte es auch anders sein, durch New York. Die Megacity am Hudson River strahlt eine weltweite Anziehungskraft aus, für viele ist sie das Tor zum Glück, das ultimative Ziel ihrer Träume. Auch für unzählige Dichter, Schriftsteller, Schauspieler und Musiker ist New York nicht nur Schauplatz ihrer Geschichten, sondern ein ewig plätschender Brunnen der Inspiration. ‘I want to wake up in the city that doesn’t sleep’, so heisst es in Frank Sinatras Hit über New York.

Er ist nicht der einzige Künstler, der über die Faszination des Grossstadtlebens singt. So gibt es Lieder über Koffer in Berlin, die Liebe zu Paris und unvergessliche Nächte in Bangkok. Die Metropolen unserer Welt üben seit jeher eine grosse Anziehungskraft auf Zuwanderer und Touristen aus. Jedes Jahr packen Millionen von Menschen ihren Rollkoffer, um eine fremde Stadt zu erkunden oder weit entfernte Freunde und Bekannte zu besuchen. Die Reiseziele könnten unterschiedlicher nicht sein. Von asiatischen Grossstädten wie Mumbai oder Shanghai, die bereits durch ihre schiere Grösse und unglaubliche Einwohnerzahl beeindrucken, über Städte wie Rom oder Athen, deren kulturelle Schätze zu grossen Teilen erhalten sind, bis hin zu weniger bekannten Zielen wie Riga oder Ljubljana, die noch immer als Geheimtipps gehandelt werden. Genau so vielfältig wie die Zahl der Destinationen sind auch die Gründe, warum Menschen in andere Städte reisen. Für ein paar Tage dem grauen Alltag entfliehen, zur Fashion Week nach Mailand, endlich mal wieder den guten Freund aus der Schulzeit besuchen, zur neusten Ausstellung ins Tate Modern oder über Bangkok’s Strassenmärkte schlendern. Die Liste liesse sich endlos weiterführen.

Vom Land in die Stadt
Zentrale Motive und Beweggründe für Städtereisen sind die Suche nach Erholung, Unterhaltung, Kultur, Gaumenfreuden und natürlich der Wunsch, Freunde, Familie und Bekannte zu besuchen
Auffallend ist, dass immer mehr Menschen in Städten leben. Menschen zieht es aus verschiedenen Gründen in urbane Ballungszentren.

Arbeitsplätze versprechen den Wohlstand zu steigern und damit ein besseres Leben zu sichern. Die Attraktivität nimmt auch in der Gegenwart nicht ab und so wachsen neue Städte rund um den Globus in nie dagewesener Geschwindigkeit. Abgelegene ländliche Gebiete sind heute keine Alternative mehr zum Grossstadtdschungel. Am schnellsten wird das Wachstum in Asien voran getrieben, wo Gebäude aus dem Boden schiessen wie Unkraut im Garten. So zählen chinesische Städte wie Peking und Guangzhou zu den grössten der Welt. Aber auch Karachi in Pakistan, Moskau in Russland oder Lagos in Nigeria stehen auf der Liste der 10 bevölkerungsreichsten Städte der Welt. Im Jahr 2050 sollen, laut Schätzungen der Vereinten Nationen, 80% der Weltbevölkerung Städte ihr Zuhause nennen.

Begünstigt wird dieser Trend zur Urbanisierung durch verschiedene Faktoren. An erster Stelle ist natürlich die Globalisierung zu nennen. Viele Bereiche unseres Lebens, allen voran die Wirtschaft, aber auch die Politik, Umwelt und Kultur, sind heute viel dichter und engmaschiger vernetzt als noch vor zwanzig Jahren. Möglich wurde dies durch die zunehmende Mobilität von Personen, die wiederum auf Fortschritte im Waren-, Transport- und Personenverkehr zurückzuführen ist. In diesem Kontext begegnet man in Schweizer Medien Schlagwörtern wie Pendelverkehr, verdichtetes Bauen und Zuwanderung. Ein weiterer Schlüsselfaktor, der die Globalisierung antreibt, ist die Informations- und Kommunikationstechnologie. Seit den sechziger Jahren hat sich die Zahl der Telefonanschlüsse verdreifacht. Hunderte Millionen von Computern und mobilen Geräten sind heute rund um die Uhr miteinander vernetzt. Die Welt ist so für viele Menschen ein Stück kleiner geworden.

Früher zeichnete man auf Reisen, um sich erinnern zu können, wo man war. Heute filmt man auf Reisen, um zu erfahren, wo man gewesen ist.

– Albert Camus
Smartphones und Billigflieger
Und warum diese so prächtig mit Städten harmonieren
Führen wir uns noch einmal diese drei Motoren der Globalisierung vor Augen, wird etwas Interessantes klar:

Nur dank der zunehmenden Mobilitätsbereitschaft, den Fortschritten im Personenverkehr und dem durchschlagenden Erfolg der Kommunikations- und Informationstechnologie konnten Städtereisen in den vergangen Jahren überhaupt so populär werden. In den Achtzigerjahren waren Flugreisen noch ein kostspieliges Unterfangen und blieben privilegierten Menschen vorbehalten.

Heute entdecken Scharen von Menschen die Städte unserer Welt. Billigflieger haben viel zur Demokratisierung des Reisens beigetragen, so wie das Internet Wissen für viele zugänglicher macht. Wer einen Citytrip plant, sucht gewöhnlich im Internet nach Informationen. Während Nachrichtenportale, Preisvergleichsseiten, Foren und Seiten von Reiseanbietern die Fakten liefern, dienen Blogs, Videos und Online-Reisemagazine als Inspirationsquelle. Wer sich beispielsweise für eine Reise nach London interessiert, erfährt so, dass der Monat August besonders geeignet ist. Nicht nur weil das Wetter dann schön und die Tage lang sind, sondern auch, weil zu dieser Zeit viele Aktivitäten, Konzerte und Festivals stattfinden. Der Notting Hill Carnival etwa zieht jedes Jahr mehr als eine Million Feierwütige in seinen Bann.

Ist der Entscheid für eine Destination einmal gefallen, geht es anschliessend schnell. Mit der richtigen App, beispielsweise von TravelBird, und einer Kreditkarte liegt der günstigste Flugtarif und das passende Hotel nur ein paar Klicks entfernt. Selbst das Einchecken und Ausdrucken der Boarding-Karte kann heute ganz bequem per Smartphone erledigt werden. Einmal am Ziel angekommen, bleibt das Smartphone für Reisende ein treuer Begleiter. Dank virtuellen Stadt- und Fahrplänen findet man sich schnell in der neuen Stadt zurecht, Konzerttickets lassen sich genau wie Exkursionen und Stadtrundfahrten online buchen und Social Apps vernetzen einem mit den Einheimischen.

Allgemein lässt sich festhalten, dass Reisende heute vermehrt nach speziellen Erlebnissen während ihres Städtetrips suchen. Frühere Generationen wollten auf ihrer Londonreise die wichtigsten Sehenswürdigkeiten abklappern, den Picadilly Circus fotografieren und vielleicht noch eine Portion Fish and Chips essen. Wer heute nach London fliegt, ist anspruchsvoller. Statt Fish and Chips steht ein Besuch beim schottischen Käseladen auf dem Borough Market auf dem Programm, der Big Ben muss Platz machen für den schwindelerrgend hohen Wolkenkratzer “The Shard” und statt Picadilly Circus sehen sich die Leute lieber den hippen Hoxton Square an.

Städte im Wandel der Zeit
Müssen wir unseren Städtetrip in Zukunft anders planen und der Entwicklung anpassen?
Genau so wie sich das Reiseverhalten und die Ansprüche der Menschen verändern, befinden sich auch die Städte im Wandel.

London etwa ist ein Kind der Industrialisierung, gross geworden im 19. Jahrhundert. Zweifellos wird die Hauptstadt England’s auch in Zukunft weiter wachsen, mit dem Bevölkerungswachstum von asiatischen Grossstädten kann London aber längst nicht mithalten. Mit viel Interesse und Bewunderung blicken Stadtentwickler zurzeit nach China. Dort soll in Shenzen die sogenannte Cloud City entstehen, ein ambitioniertes Projekt, das die meisten Science-Fiction-Filme alt aussehen lässt. Auf einer gigantischen Fläche von über 170 Hektaren entsteht durch clevere Verdichtung von Wohn- und Geschäftsraum eine Megastadt in den Wolken.

Mit fast 700 Metern Höhe wäre das höchste Bauwerk der Cloud City aktuell auf Platz zwei der höchsten Gebäude der Welt. Ausgedehnte Parks und Grünanlagen verbinden die einzelnen Gebäude und Stadtteile. Das Thema Nachhaltigkeit ist ein zentraler Bestandteil des Konzepts, das Antworten liefert auf essentielle Fragen unserer Zeit. So soll Regenwasser gesammelt, Strom aus Wind und Solarenergie erzeugt und schmutzige Luft gefiltert werden. Ob und wann das Projekt Cloud City tatsächlich umgesetzt wird, steht noch in den Wolken. Eins ist aber bereits jetzt sicher: Die Stadt von morgen wird ökologischer, grüner und höher sein. Und sie wird viele Städtereisende in ihren Bann ziehen.